SOS in Afrika . Patenkindprojekt der 2C

Sabina und Bramwell

Vor ca. eineinhalb Jahren beschlossen wir als Klasse die Patenschaft für zwei Kinder in einem SOS-Kinderdorf zu übernehmen. Die Entscheidung für Kenia, Mombassa fiel den Kindern nicht schwer, als sie hörten, dass ich meinen Urlaub dort verbringen werde. Diese Gelegenheit nutzte ich natürlich, um unsere beiden Patenkinder Sabina, 10 Jahre und Bramwell, 12 Jahre zu besuchen.
SOS-Kinderdorf

Die beiden Kinder wussten nichts von meinem Besuch und waren daher recht überrascht und zu Beginn sehr schüchtern. Die mitgebrachten Geschenke Konnten das Eis jedoch sehr schnell brechen, und es hat nicht lange gedauert, bis die Kinder von sich und ihrem Leben im SOS-Kinderdorf erzählten. Die Verständigung auf Englisch war kein Problem, da in Kenia neben Suaheli auch Englisch Amtssprache ist. Daher lernen die Kinder diese Sprache in der Schule sehr zeitig und intensiv.
Sabrina

Sabina lebt mit ihrem leiblichen Bruder und vielen weiteren Kinderdorfgeschwistern bei ihrer Kinderdorfmutter. Ihre jüngste Schwester, Becci, ist 3 Jahre alt. Sabina ist ein sehr offenes Kind und begann gleich mit mir zu sprechen. Als ich ihr erzählte, dass ich Mathematik unterrichte, holte sie gleich ihre Schulhefte, um sie mir zu zeigen. Sie geht gerne in die Schule und liebt es, auf dem großen Spielplatz in der Anlage mit ihren Freundinnen zu spielen.
Bramwell

Bramwell wohnt nur zwei Häuser weiter. Er war wesentlich schüchterner als Sabina und Informationen bekam ich fast nur von seiner Kinderdorfmutter. Auch er ist ein sehr guter Schüler und gehört zu den Besten in seiner Klasse. Wir sahen das Zimmer, das er sich mit seinen drei Brüdern teilt. Seine Familie besitzt Tiere, u.a. eine Kuh und einige Hühner, die er uns stolz zeigte. Wir durften auch einen Blick auf den Kindergarten und die Schule machen, die SOS-Kinderdorf vor einigen Jahren für alle Kinder dieser Gegend baute.
Schule

Mit der Dorf-Leiterin konnte ich vereinbaren, dass ich ihr Briefe von den Schülern meiner Klasse per e-mail sende, denn unsere mit der Post gesendeten Briefe kamen leider nicht an. Gegen Weihnachten bot sich die Gelegenheit, zu unserem Geschenk auch einige Zeilen zu schreiben. So kam es, dass vor kurzer Zeit ein dickes Kuvert mit Antworten an die Schüler in meinem Postkasten war. Sabina und Bramwell haben an alle geschrieben, von denen auch sie Post bekommen hatten. Wir lasen in der Klasse alle Briefe vor, und ich glaube, in meiner Klasser ist der Ehrgeiz entstanden, selbst auch einmal Nachricht aus Kenia zu bekommen.
Initiative und Bericht: Prof. Elisabeth Schatten

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