Sommervorfreuden . Sportwoche der 6AC

Sportwoche in Reifnitz, Kärnten

Wie jedes Jahr um diese Zeit, findet ein sehr sportintensives Event für die 6.Klassen unserer Schule statt - die Sommersportwoche!

Wir hatten den Termin vom 18.-23. Mai in Reifnitz am Wörthersee. Ein sehr kleiner, aber wunderschöner Ort mit vielen alten, jedoch gut erhaltenen Häusern. Unser Quartier "Hotel Rosmann" kennen wir schon seit vielen Jahren.Wir genießen immer wieder die gute Lage zu allen unseren Sportstätten, vor allem aber werden wir 3x täglich mit gutem Essen versorgt.
Apropos Sportarten: Ihr könnt euch von fünf Sportarten zwei auswählen, von denen dann jeweils eine am Vormittag und die andere am Nachmittag ausgeübt wird. Zur Auswahl stehen: Reiten, Tennis, Mountainbike, Surfen und Segeln.
Direkt hinter unserem Haus gibt es 4 Tennisplätze, die die SchülerInnen jederzeit, wenn sie frei sind, benützen können. Außerdem gibt es die Möglichkeit zum Volleyball, Tischtennis und Frisbee spielen. Ihr könnt euch vielleicht gut vorstellen, wie schnell und tief alle geschlafen haben, denn es wurde "gesportelt" bis zum Einbruch der Dunkelheit!
Besonders lustig war das "Banane fahren": Ausschließlich Mädchen haben sich darüber gewagt- sieben kreischende Mädls flogen von der Banane in den Wörthersee und krochen wieder hinauf - einfach "a Gaudi" (auch für uns Lehrer)!
Eine für mich sehr gelungene Sommersportwoche: deshalb, weil wir eine Gruppe von SchülerInnen mithatten, die von allen Seiten gelobt wurden: Ordentliches Verhalten im Hotel, pünktliches Erscheinen zum Sportprogramm, konstruktive Mitarbeit. EINFACH SPITZE 6A und 6C!

Bericht: Prof. M. Bahler-Mayer
Trittst schneller, foarst schneller

Nachdem wir am 1.Tag die Mountainbike - Räder abgeholt haben, hat uns der "Herbinator" (ehemaliger Professor Obermaier) ins Mountainbiking eingewiesen (Bremse, Gangschaltung, Reifen, Sitz, etc.). Nach einigen Einstiegsschwierigkeiten fuhren wir für den Anfang zum Keutschacher - und Hafnersee. Auf dem Rückweg hatte Babak schon den ersten Platten.

Der nächste Tag, der "Tag der Seen" begann schon etwas brutaler für uns. Über den Keutschachersee ging es zum Baßgeigensee, der so versteckt lag, dass wir noch einmal zurückfahren durften. Weiter ging es zum Rauschelesee, der genauso schön, klar und unberührt war, wie der Spintikteich, der unser letztes Ziel war, bevor wir erschöpft ( und zu spät) zum Mittagessen zurückgekehrt sind.
Am 3. Tag fuhren wir entlang des Wörthersees zum Schloss Reifnitz undanschließend zur Kirche Maria Wörth, wo uns "Herbi" ([hörbie]) über die Architektur informiert hat. Um nach Schiefling zu gelangen, hatten wir die Ehre den Trattnigteich in der Mittagshitze zu erreichen. Mehr als K.O. fuhren wir "Mädels" teilweise schiebend erschöpft zurück. Und weil wir am Vortag keine Panne hatte, war unsere Freude an diesem Tag umso größer: "Brusti" hatte einen hinterlistigen "Sickerer". Dieser Tag endete für alle ziemlich nass, weil wir einige Gewässer überwinden mussten. Aber wie an allen anderen tagen auch, haben wir eine Menge gesehen.
Der 4. Tag begann schon aus 3 Gründen sehr motivierend:
Es war nicht nur der heißeste Tag der Woche, nein wir bekamen schon vor unserer Abfahrt einen Schreck, denn man schickte uns zurück, um ein 2. Shirt zu holen.
Jetzt kommt: unser Tagesziel war der PYRAMIDENKOGEL ( wir mussten fast 450 Höhenmeter überwinden).
Schwitzend versuchten wir ihn über eine steile heiße Höhenstraße zu erklimmen. Aber trotzdem waren wir Herbinator dankbar, denn die Anstrengung hat sich wirklich ausgezahlt.
Vom Aussichtsturm hatten wir eine Traumsicht über das Kärntner Land ( inklusive unseren bereits `bebiketen´ Seen). Auf dem Rückweg besuchten wir in St. Anna eine unserer Reitergruppen, die ebenfalls sehr erschöpft war.

Den letzten Tag begannen wir (dank unserem Hirschtalg und guten Kondition) ohne große Schmerzen mit einer ausklingenden Erholungstour, die sogar UNS kurz erschien. Beim Keutschachersee wurden wir von unserem geduldigen Herbinator mit einem Erfrischungsgetränk belohnt. Wir genossen ein letztes mal die Kärntner Seeluft. Dann brachten wir unsere Räder traurig - und mit einem Abschiedsbussal zurück.

Obwohl unsere Mountainbiketouren teilweise anstrengend waren, hatten wir wirklich viel Spaß, haben eine Menge gelernt ( beim Bergabfahren "Gewicht nach hinten!" und "PEDALE WAAGRECHT HALTEN" ) und wir bereuen unsere Wahl in keinster Weise!!!

Bericht: Vreni und Kathi und Wicki
Pferde fressen keinen Gurkensalat

Insgesamt nahmen am Reiten 17 Mädchen und Herr Professor Elsbacher teil.
Da praktisch niemand von uns Erfahrungen mit Pferden hatte, waren fast alle anfangs etwas ängstlich und zurückhaltend. Aber nach einiger Zeit kamen wir besser mit den Pferden zurecht und unsere Angst verschwand. Da Herr Professor Elsbacher vor 2 Jahren ein erschreckendes Erlebnis mit Flubber hatte, war er anfangs vorsichtig im Umgang mit diesem. Doch er überwand sein Misstrauen und ritt jeden Tag auf Flubber.
Bei unseren Ausritten hatten wir immer schönes Wetter und einen herrlichen Ausblick auf den Wörthersee. Von unserer Reitlehrerin Miriam lernten wir alle 3 Gangarten, was uns keine großen Probleme bereitete. Bis zum letzten Tag gab es, außer einem kleinen Sturz, keinen Unfall. Doch beim letzten Galopp-Stück, am letzten Ausritt, stolperte Natalia über einen Stein und ihre Reiterin Mariam stürzte vom Pferd auf ihren Arm und erlitt einige Prellungen.
Trotzdem hatten wir insgesamt sehr viel Spaß und alle waren vom Reiten begeistert.

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