
Hernalser Gymnasium Geblergasse 56, 1170 Wien
Impressum | Kontakt . . Geblergasse 56, A-1170 Wien * Tel. 01 405 65 35 * FAX 01 405 65 35 11Ich ersuche die OrganisatorInnen der Demonstration am 1.2.2012 in Zukunft klar zu stellen, dass Aktionen dieser Art nicht, wie in einem Teil der Pressemeldungen vermittelt wird, von der Gesamtheit der LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen des GRG 17 getragen werden, sondern von der Bürgerinitiative "Rettet den Schulhof". Aktionistische Mittel und persönliche Angriffe, halte ich für kontraproduktiv, denn Pressemeldungen dieser Art tragen nur dazu bei, das Gesprächsklima zu vergiften.
Sie schaden vor allem der Schule selbst, die in den letzten Jahren durch die gemeinsame Anstrengung aller LehrerInnen und der Direktion erfolgreich ein positives Image aufbauen konnte. Man sollte auch nicht vergessen, dass der Stadtschulrat und die Bundesimmobiliengesellschaft mit diversen baulichen Verbesserungen ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen haben und auch in Zukunft beitragen werden. Ich finde es bedauerlich, dass Einzelne das positive Ergebnis dieser gemeinsamen Bemühungen systematisch zerstören.
Weder Frau Präsident Brandsteidl noch sonst irgendjemand kann zurzeit einen Baustopp verordnen, denn wir leben in einem Rechtsstaat. Ob dies nun Einzelnen passt oder nicht, das Baugenehmigungsverfahren ist eingeleitet und der Ball liegt bei der MA 37, der Baupolizei, die über das Bauansuchen der Garagenbaugesellschaft entscheiden wird. Wenn die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, wird die Behörde positiv entscheiden. Es gibt von Seiten des Stadtschulrates auch keine mir bekannten konkreten Pläne, die Schule während der Bauzeit in Container auszulagern.
Die Schule wurde und wird in ihren Bemühungen, einen ungestörten Schulbetrieb sicher zu stellen, von mir mit hohem persönlichen Einsatz vertreten. Um für den Fall, dass die Garage gebaut wird, die bestmöglichen Bedingungen für die Schule zu erreichen, werde ich daher Mitte Februar in Abstimmung mit den Wünschen der LehrerInnen, der Eltern und der Schüler Gespräche mit der Garagenerrichtungsgesellschaft aufnehmen, um unter anderem zu erreichen, dass alle Bauarbeiten an der Garage unter dem Deckel über die Hernalser Hauptstraße abgewickelt werden. Dies um zu sicher zu stellen, dass Lärm, Staub und Baustellenverkehr von der Schule ferngehalten werden. Bei diesen Gesprächen baue ich auf die politische und moralische Unterstützung der Bundesimmobiliengesellschaft, des Stadtschulrates und der Bezirksvorstehung. Ich kann in Pressemeldungen dieser Art daher keinen Nutzen für die Schule erkennen, sondern sehe darin einen gezielten Versuch, das Verhältnis zu jenen Personen und Institutionen zu stören, die bei der Durchsetzung unserer gemeinsamen Wünsche hilfreich sein können.
Wien, 2.2.2012
Dr. Eva MersitsTagesschulheim
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