MIAUSEUM

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Oead-Workshop mit Lena Liselotte Schuster und Iggy, dem Hund sowie Susanne Richter, Hühner, Kaninchen und Schafe.

Im Kunstunterricht geht’s tierisch ab 

Und das ist jetzt nicht einfach so dahingesagt, denn die 3D hatte in einer Kunststunde Besuch auf vier Pfoten. In Absprache mit Frau Picallo-Cueto schaute die Künstlerin Lena Lieselotte Schuster bei uns vorbei und brachte jemanden ganz besonderen mit.

An dem Tag machten wir Bekanntschaft mit dem Künstler-Hund Iggy, der zusammen mit seinem Frauchen Kunst schafft. Damit meinen wir nicht, dass Frau Schuster für ihn Kunstobjekte herstellte, sondern dass Iggy ganz einfach seine eigenen abstrakten Werkstücke schafft. Diesen Zweig der Kunst nennt man in der Fachsprache „artenübergreifende Kunst“, denn hier geht es nicht nur um die Kreativität und das Handwerk des Menschen, sondern um das gemeinsame Entwickeln mit anderen Lebewesen.

Frau Schuster hat Iggy zum Beispiel Decken zur Verfügung gestellt, in die der Vierbeiner gewühlt hat. Die entstandenen Formen hat sie abfotografiert und in einem Programm 3D-modelliert. Hier sieht man schon: unsere Vorstellung von Kunst ist eigentlich eingeschränkt, denn nicht nur wir können malen, mit Ton arbeiten oder Bildhauerei betreiben. Wusstet ihr, dass es sogar ein malendes Schwein gibt?

Als Aufgabe sollten wir anschließend überlegen, welche funktionalen Werkstücke wir für Farmtiere herstellen könnten. In den darauffolgenden Kunststunden haben wir diese Designs auch umgesetzt. Das war die Vorbereitung für den Ausflug, den wir am 26.05.2026 gemeinsam mit Frau Griebaum und Frau Hayek unternommen haben. Ziel: Die kleine Stadtfarm an der Donau. Vor Ort haben wir unsere Kunstwerke den Tieren geschenkt, in Kleingruppen durften wir in die jeweiligen Gehege gehen. Es gab eine Hühnerschaukel, eine gefilzte Decke für die frischgeschorenen Schafe und vieles mehr.

Wer gerade nicht bei den Tieren war, hat im Gemeinschaftsraum Gemüse-Skulpturen und -schnitzereien angefertigt. Es war also für jeden etwas dabei.

Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie umfangreich Kunst sein kann und wie Tiere großartige Künstler sind. Es war eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag und nach diesem Erlebnis können wir sagen: „Art is in the air“- und zwar auch dort, wo man es nicht erwartet.

Ilinca Manigutiu &  Luisa Gamperl

Fotos:  Lena Liselotte Schuster, Susanne Richter
Service/Aufschlag: Protest spielerisch gestalten

Service/Aufschlag: Protest spielerisch gestalten

Workshop-Reihe Service/Aufschlag: Protest spielerisch gestalten von Oscar Cueto und Manuela Picallo Gil mit Schulklassen der Mittelschule Leibnizgasse, des BRGORG15 Henriettenplatz und des Hernalser Gymnasiums Geblergasse.
Das Vermittlungsprojekt mit den Künstler*innen untersucht Protestbewegungen und spielerische Formen gesellschaftskritischen Ausdrucks.

Die Schülerinnen experimentieren mit Ausdrucksformen – vom spielerischen Umgang mit Worten im Graffiti bis hin zur Gestaltung von Kleidung und Protestbannern. Durch Graffiti auf Papier, textile Masken und Kleidung sowei Fanzines reflektierten Schülerinnen der Mittelschule Leibnizgasse und des BRGORG15 Henriettenplatz über die Bedeutung von Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit und lernen, wie Kunst Regeln hinterfragt.

Ausgestellt waren die Protestkleindung & Masken, Graffiti und Fanzines in Verbindung mit der partizipativen Installation Service/Aufschlag von Oscar Cueto im Rahmen der Ausstellung „Against the Playbook“. Die Ergebnisse der drei Workshops werden Teil von Oscar Cuetos partizipativer Installation Service/Aufschlag in der Ausstellung Against the Playbook, einer Zusammenarbeit zwischen DAS WEISSE HAUS und philomena+.

Fotos: (c) Lea-Maraike Sambale
Graffitiworkshop mit der 5C

Graffitiworkshop mit der 5C

Die 5C nahm an einem Graffiti-Workshop mit dem Graffitikünstler Stefan Wogrin teil. Es fand an einer legalen Spraywand an der Kaiserschleuse statt.

Den SchülerInnen wurde zunächst eine kurze Einführung in die Entstehungsgeschichte des Sprayens und von Graffiti im Allgemeinen gegeben. Anschließend wurden der Aufbau und die Gestaltung von Buchstaben sowie einfachen Zeichen und Symbolen vorgestellt. Danach konnten die SchülerInnen in Kleingruppen ihre ersten Versuche starten. Stefan Wogrin stand dabei jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und es hat allen großen Spaß bereitet, sich in dieser Kunstform auszuprobieren.

Text: Florian Gruber

GRÄTZELSTIMMEN BILDGEFLÜSTER

GRÄTZELSTIMMEN BILDGEFLÜSTER

Ein Stationen-Theater des Geblertheaters

Grätzelstimmen – Bildgeflüster ist ein Stationen-Theater, das sich durch die Ausstellungsräume der Grätzel.Kunst.Tage bewegt und Kunst, Raum und Begegnung miteinander verbindet.

Wann:
– Freitag, 12. Juni von 16:30 bis 18:30 Uhr
– Samstag, 13. Juni von 15:00 bis 17:00 Uhr
Wo: sowohl im Freien als auch in den Innenräumen der Ausstellung am Rupertusplatz, 1170 Wien
Eintritt frei! Keine Anmeldung notwendig.

Aufbauend auf dem Projekt „Stadtstimmen“ des Volkstheaters, bei dem Schüler*innen und Senior*innen aus ganz Wien gemeinsam mit Autor*innen Texte zu Wien und dem eigenen Grätzel schrieben und daran feilten, entwickelte das Oberstufen-Ensemble des Grg17 Geblergasse unter der Leitung von Reni Weichselbaum ein Stationentheater für die Grätzel-Kunsttage Hernals. Texte aus der ersten Runde wurden durch neue, zu Bildern der GKT26 Ausstellung entstandene, ergänzt und mit weiteren Interventionen am Rupertusplatz verflochten. Neben den Ensemblemitgliedern, Reni Weichselbaum und Bettina Stokhammer kommen auch bekannte Autor*innen wie Mascha Kaléko, Stefan George und Ingeborg Bachmann zu Wort.

Die Texte werden mit unterschiedlichen Lebensrealitäten in der Stadt verwoben und direkt vor den Orten und Bildern präsentiert. Das Publikum geht von Station zu Station und verweilt oft nur sehr kurz, manchmal einige Minuten.

Es treten auf: Ein Flaneur, ein tragisch-komischer Clown, ein – mehr oder minder – glückliches Kind auf einer Schaukel im Park, eine Person in der U-Bahn in Bedrängnis, ein altes Paar, das in seinen Erinnerungen der Vergangenheit schwelgt, das Wiener Kaffeehaus, Eleanor Rigby, eine obdachlose Person und deren Tauben, Bilder selbst, Vorübergehende und flüchtig Liebende, ein schauriges Haus mit seinen Geheimnissen, spät nachts von einer Party Heimkehrende, eine Figur in existentieller Krise, die Stadt und letztendlich die Besucher*innen selbst.

Auch die Interaktion des Publikums könnte an der einen oder anderen Station gefragt werden – lassen Sie sich überraschen von einem Rundumblick auf nebeneinander existierenden Leben in der Stadt!

Mit Schüler*innen des Gymnasium Geblergasse 56: Pamina Grundschober 4D; Josephine Kabas 5D, Rosa Gypser 5D, Tasin Mondol 5D, Ylvi Preusche 5D; Elise Egger 7B und Sebastian Hogl 7C
Leitung, Regie, Dramaturgie: Reni Weichselbaum

GEBLERGASSE GOES GRÄTZEL.KUNST.TAGE

GEBLERGASSE GOES GRÄTZEL.KUNST.TAGE

GEBLERGASSE GOES GRÄTZEL.KUNST.TAGE DORNBACH NEUWALDEGG

DAS ULTIMATIVE KREATIVEVENT ZUM SCHULJAHRESAUSKLANG – THEATER, SCHULBAND, KUNSTAUSSTELLUNG AM RUPERTUSPLATZ

Das kreative Jahr des Gymnasiums Geblergasse geht zu Ende und wird würdig mit einem ganz besonderen Kulturgenuss abgeschlossen.

Erstmals arbeitet unser Gymnasium eng mit den Grätzel.Kunst.Tagen Dornbach Neuwaldegg zusammen. Diese finden heuer vom 12. bis 14. Juni statt, und unsere Schule ist in vielerlei Hinsicht prominent vertreten. Bei den Grätzel.Kunst.Tagen 2026 stellen Künstlerinnen und Künstler aus dem Bezirk Hernals nun schon zum dritten Mal ihre Werke im Pfarrhaus, dem Pfarrsaal, der Rupertuskirche und am Rupertusplatz selbt aus und öffnen ihre Ateliers in der Umgebung. Die Werke sind von Freitagnachmittag bis Sonntagabend zu bewundern.

Mehr Info zu den Grätzel.Kunst.Tagen Dornbach Neuwaldegg unter:

Grätzel.Kunst.Tage 2026 – Kunst aus und für Dornbach & Neuwaldegg

KUNST AUS DER GEBLERGASSE

Neben den Bildern unserer Lehrerin Bettina Stokhammer sind diesmal auch die Werke zweier Schüler ausgestellt: Michael Gorjanz, 7C, präsentiert seine selbst geschmiedeten Ringe, Jonathan Weissensteiner, 7C, seine lyrischen Acrylbilder.

AUFTRITT SCHULBANDS

Die Vernissage am 12. Juni wird ab 20.00 von unserer Schulband „I Prevent“ gerockt, die Finissage am 14. Juni wird ab 20.00 von unserer Schulband „X!istence“ musikalisch begleitet. An beiden Abenden also ein großes Spektakel und wir freuen uns auf ein motiviertes, tanzfreudiges Publikum!

STATIONENTHEATER „GRÄTZELSTIMMEN. BILDGEFLÜSTER“

Das absolute Highlight ist das Stationentheaterprojekt des Oberstufenensembles des GEBLERTHEATERS unter der Leitung von Reni Weichselbaum. Vor einzelnen Werken und an verschiedenen Orten am Rupertusplatz werden Texte theatral umgesetzt, die großteils von den Ensemblemitgliedern geschrieben, aber auch mit Gedichten bekannter Autor*innen, Reni Weichselbaum und Bettina Stokhammer verwoben wurden. Einige der Beiträge entstanden in Kooperation mit dem Stadtstimmenprojekt des Volkstheaters und wurden auch schon im Volkstheater präsentiert. Jetzt sind sie an den Orten zu hören, die ihnen als Inspiration gedient haben, und das Zusammenspiel von Kunst, Atmosphäre, Worten und dramatischer Übersetzung machen das Projekt zu einem ganz besonderen Theatererlebnis.

Für mehr Infos zum Theaterprojekt clicken sie hier.

Alle Beteiligten freuen sich sehr auf euren / Ihren Besuch!

Bettina Stokhammer und Reni Weichselbaum

I PREVENT spielte bei den ESC-Preshow Semifinals

I PREVENT spielte bei den ESC-Preshow Semifinals

Unsere Schulband I PREVENT spielte am 12.5. ihren Song „Ego“ bei der Preshow des Semifinales des European Song Contests in der Wiener Stadthalle.

Der Song wurde zuvor beim Wettbewerb United by music von einer Jury zum Landessieger Wien ausgewählt und war unter den besten drei Einreichungen österreichweit.

Wir gratulieren der Band für diesen tollen Erfolg!

Das nächste Konzert von I PREVENT findet am 29.5.2026 im Replugged (Lerchenfelderstraße 23) statt

Fotocredits: ORF Pressestelle/Fotoredaktion foto@orf.at