„Ich wünsche mir von meiner Schule, dass sie Verantwortung für unsere Zukunft übernimmt, und deshalb keine Flugreisen mehr unternimmt.“ – mit diesem Satz beendete Lotta aus der 8b ihre Präsentation der abschließenden Arbeit, mit der sie in einem Videoprojekt die Dokumentation einer mit zwei Mitschüler*innen eigenständig geplante Spanien-Sprachreise per Zug umsetzte. Damit wurde gezeigt, dass die Zugreise (selbst bei einer längeren Strecke nach Granada) nicht nur realistisch, sondern sogar bereichernd ist: Durch die Zugfahrt wird der Weg „erfahrbarer“, der soziale Aspekt des Bahnfahrens wirkt verbindend, und Zwischenstopps liefern sogar zusätzliche Benefits. Es ist jedenfalls lohnend, sich 14 Minuten Zeit für das Video zu nehmen:

Auch Carla aus der 8b hat diese Zugreise mitgemacht, und im Rahmen ihrer abschließenden Arbeit eine Broschüre (siehe unten) gestaltet, die zu klimaschonenden Schulreisen motivieren soll – „weil Klimaschutz Menschenschutz ist“, wie sie schreibt. Sie liefert damit nicht nur Argumente für Bahnreisen mit Schulklassen, sondern auch hilfreiche Tipps für Lehrkräfte, die sich bewusst für „terrane“ Schulreisen entscheiden und damit den Bildungsauftrag erfüllen – denn Schulen sollen laut Lehrplan „Modelle für eine zukunftsfähige Lebensgestaltung“ sein.

(Reinhard Klauser)