„Eco not Ego“ Ein Theaterstück der 2D

„Eco not Ego“ Ein Theaterstück der 2D

ECO NOT EGO – Für eine bessere Welt

Drei Tage und ein Ziel

Die Projektklasse 2d, welche im Schuljahr 2022/23 einen Umweltschutz und Klimaschwerpunkt hat, hatte Ende November/Anfang Dezember ein besonders spannendes Projekt: 22 Schüler:innen erhielten drei Tage Zeit, um ein zu ihrem Schwerpunkt ein theatrales Projekt auf die Beine zu stellen.

Angeleitet von Frau Prof. Bettina Stokhammer und Frau Prof. Katrin Hörbinger sammelte die Klasse ihre Gedanken und Ideen rund um Erde, Klima und Zukunft, erarbeitete Sketches und fügte alles zu einem großen Stück zusammen – ihrem Theaterstück mit dem Titel „Eco not Ego – Für eine bessere Welt“. Am Nikolaustag war es dann soweit: Da stritt sich die FaMÜLLie MÜLL-er wegen Klimafragen am Frühstückstisch, der Weltklimagipfel 2032 fand statt, u.a. waren als Ehrengäste Angela Ferkel und Sebastian Lang anwesend, Mülltonnen begannen zu sprechen, und der Konsumrausch in Form eines Liedes unter der Leitung und Begleitung von Prof. Elisabeth Kallinger thematisiert. Schließlich stellten die Schüler:innen die Frage: Ist weniger vielleicht mehr? Unterm Weihnachtsbaum erkannte FaMÜLLie MÜLL-er nämlich, dass Geschenke nicht brandneu sein müssen, Verpackungsmaterial Jahrzehnte überdauern kann und eine spannende Geschichte manchmal besser ist als jedes Videospiel.

Weniger ist mehr! Darauf hatte man sich gegen Ende des Theaterstücks geeinigt und diese Botschaft wurde auch an die zahlreichen Besucher:innen weitergegeben, die mit einem lang anhaltenden Applaus würdigten, was die Schüler:innen der 2d in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hatten, nämlich ein fantastisches, abwechslungsreiches Stück mit einer bewegenden Botschaft.

Physik im Advent

Physik im Advent

Physik im Advent 2022

Die Universität Göttingen veranstaltet seit 2015 in der Adventzeit einen Experimentiert- Wettbewerb. Jeder Tag im Advent muss von den teilnehmenden SchülerInnen und Klassen mit Hilfe eines Experiments Fragen beantwortet werden.

Seit drei Jahren nimmt die Schule an diesem Wettbewerb teil. 2022/23 haben sich 10 Klassen bei Physik im Advent zur Teilnahme registriert.

Science@school „Quantentechnologien

Science@school „Quantentechnologien

Science@school

Im Rahmen einer Vortragsreihe „“science at school“ von der Fakultät für Physik und der Wiener Bildungsdirektion kam am 28.11.2022 Ass.-Prof. Dipl.-Phys. Andreas Nunnenkamp, PhD vom Institut für Quantenoptik, Quantennanophysik und Quanteninformation der Universität Wien zu uns um einen Vortrag über „Quantentechnologien“ zu halten.

Im Vortrag für alle 7ten und 8ten Klassen ging es um technische Anwendungen der Quantenphysik.

Robotik für Mädchen

Robotik für Mädchen

In diesem dreistündigen Workshop haben die SchülerInnen gemeinsam im Team einen Robo- ter mit den Lego Mindstorms-Materialien gebaut und ihn so zu programmiert, dass er span- nende Aufgaben sinnvoll lösen konnte.

20 SchülerInnen haben sich freiwillig für den Workshop angemeldet, der in der Schule stattge- funden hat.

Steckbrief:

>> Förderung von Mädchen >> Jahrgang: 8 (4. Klasse) >> Schulform: G und RG

>> MINT-Charakter: selbstentde- ckendes Lernen, Experimentieren

Protest für eine lebenswerte Zukunft

Protest für eine lebenswerte Zukunft

Schulbeginn 2022, erste Physikstunde des Jahres in der 3A. Auf eine Frage hin, wer aller im Sommer in unmittelbarer Nähe Waldbrände miterlebt hat, melden sich ca. zwei Drittel der Kinder und erzählen von ihren Erlebnissen in unterschiedlichen Ländern. Wir besprechen kurz, welche Extremwetterereignisse in letzter Zeit aufgetreten sind, und wie deren Häufung mit dem bestimmenden ökologischen Problem unserer Zeit zusammenhängt: der Klimakrise. Die genaueren Zusammenhänge sollen später im Unterricht be-handelt werden; ge-handelt wird allerdings jetzt. Eine große Mehrheit der Klasse spricht sich in einer Abstimmung dafür aus, im Rahmen eines Lehrausgangs am globalen „Klimastreik“ am Nachmittag des 23. Septembers teilzunehmen – und das, obwohl der Großteil der Zeit bereits schulfreies Wochenende wäre. Es wird also nicht die Schulzeit, sondern die Freizeit bestreikt! Hier haben Kinder begriffen, was viele Erwachsene nicht begreifen (wollen).

 

Die Schüler*innen haben am Tag der Demonstration schließlich keine Mühen gescheut und einige selbst erstellte Plakate mitgebracht. Bereitwillig beteiligten sich viele daran, das große Banner „Gemeinsam hinter der Wissenschaft“ am vorderen Ende des Demonstrationszuges mitzuschleppen. Freilich sollte auch die politische Bedeutung der Versammlungsfreiheit behandelt und die emotionale Atmosphäre der Demonstration pädagogisch begleitet werden, wofür Prof. Schwazer als Klassenlehrer für Geschichte und politische Bildung die Idealbegleitung war (danke auch an Prof. Hämmerle für die spontane Unterstützung vor Ort!). Die skandierten Parolen und Plakatsprüche analysierten wir dann noch bei der Rückfahrt zur Schule.

 

Viele aus der 3A haben hier in einer auch Zusammenhalt (sowohl, was die Banner, als auch das Sozialgefüge betrifft) stiftenden Aktion erfahren, dass es in einer Demokratie gewaltfreie Mittel gibt, bei Missständen nicht tatenlos zusehen (oder gar resignieren) zu müssen. Auch wenn bereits erste Klimakipppunkte fallen, viele weitere nicht mehr zu retten sind, und ein gewisses Maß an unwirtlicheren Bedingungen hingenommen werden muss: es macht einen großen Unterschied, ob es 2,0 oder 2,1 °C mehr an globaler Durchschnittstemperatur werden. Es lohnt, sich für das Klima einzusetzen, es zählt jedes Zehntel Grad – und auf die 3A kann das Klima auf jeden Fall zählen!

 

Reinhard Klauser