Radkompetenz-Schwerpunkt in den dritten Projektklassen

Radkompetenz-Schwerpunkt in den dritten Projektklassen

Die Geblergasse ist heuer zu einer Fahrradstraße umgestaltet worden, nachdem sich das auch viele in der Schule bei einer Mobilitätserhebung gewünscht haben. Im Frühjahr konnte man deutlich erkennen, dass immer mehr Schüler*innen den täglichen Schulweg mit dem Rad zurücklegen. Um die Radkompetenz besonders bei denen zu fördern, die ab 12 selbstständig Radfahren dürfen, wurde für die Projektklassen 3d und 3e heuer ein fächerübergreifendes Programm zusammengestellt.

Eigenverantwortliche Freiarbeitswoche im April
Um die Kinder inhaltlich “fahrradfit” zu machen, wurde zum “EIFA”-Programm der 3d und 3e einiges an Arbeitsaufgaben beigesteuert: So wurden konkrete Verkehrssituationen analysiert und grundlegende Verkehrsregeln erarbeitet. Für einige stellte das eine Auffrischung des Fahrradführerscheins dar, für viele andere wollten wir eine inhaltliche Grundlage bieten, um sich sicher im Verkehr am Rad bewegen zu können. Zudem gab es Aufgabenstellungen zu verschiedenen Arten von Radverkehrsanlagen (z.B. Radweg, Fahrradstraße, Mehrzweckstreifen) und Gefahren wie “Dooring”, um Radverkehrsanlagen unterscheiden und sicher nutzen zu können.

Radworkshoptag am 4. Mai
Um die Fahrrad-Kompetenzen auch praktisch zu erlangen, wurde für die beiden Projektklassen ein jeweils 2-stündiger Workshop für wechselnde Kleingruppen geplant. Fahrradlehrer Michael Doberer (bekannt von bikebus.at) radelte mit den Kleingruppen in der Schulumgebung (flankiert durch Prof. Primetshofer, der auch immer wieder den wöchentlichen Bikebus begleitet); Prof. Griebaum betreute den Radparcours mit im KG-Unterricht (Danke für die Unterstützung an Prof. Picallo Cueto!) selbst angefertigten Verkehrsschildern; Prof. Klauser begleitete Gruppen, die in der Geblergasse Tempomessungen per Radargerät (Leihgabe der TU Wien) an Autos durchführten; und Prof. Streinzer betreute Lernstationen zu Fahrradphysik, wo etwa der Dynamo experimentell untersucht und die Wirkung des Fahrradhelmes mit der Aufgabenstellung, ein rohes Ei heil im freien Fall am Boden ankommen zu lassen, erprobt wurde.
Projekttag in der 3d: Mein Schulweg mit dem Rad 
Schließlich wurde in der 3d am 11. Juni noch ein Projekttag durchgeführt. Die Schüler*innen hatten die Aufgabe, in Zweiergruppen ihren Schulweg mit dem Fahrrad zu dokumentieren. Auf Plakaten wurden die geplanten Routen samt exemplarischen Kreuzungssituationen und Radverkehrsanlagen beschrieben. Im Plenum wurden die Ergebnisse reflektiert: Waren die Erläuterungen inhaltlich korrekt? Wurde die Route praktikabel geplant? Hier ergaben sich fruchtbringende Diskussionen. Am schönsten war schließlich, dass sich einige aus der Klasse entschlossen haben, den Schulweg tatsächlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die neuen Radständer vor der Schule waren rasch gut gefüllt und der Umbau der Geblergasse zur Fahrradstraße zeigt: Gute Fahrradinfrastruktur und Mobilitätsbildung sind wichtig, um Kinder zu klimafreundlicher Mobilität zu bewegen! 
(Reinhard Klauser)
HURRAY – Wir sind wieder MINT!

HURRAY – Wir sind wieder MINT!

Auch für die Jahre 2026 bis 2029 dürfen wir uns wieder über das MINT-Gütesiegel freuen! Das „MINT-Gütesiegel“ zeichnet Bildungseinrichtungen aus, die innovatives und begeisterndes Lernen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) fördern.

Auszug aus dem Anerkennungsschreiben des Ministeriums:

“…Die erneute Auszeichnung zeigt, dass sich ihre Bildungseinrichtung im MINT-Bereich kontinuierlich und auf innovative Weise weiterentwickelt. Herzlichen Dank für Ihr großartiges Engagement.“

Gratulation zum MINT-Gütesiegel

Das NAWI-Team, Mathematik, Informatik und Darstellende Geometrie bemühen sich laufend innovativen, forschenden und begeisternden Unterricht zu gestalten und immer wieder neue Projekte in den einzelnen MINT-Fächern, aber auch fächerübergreifend oder in Kooperation mit Institutionen umzusetzen.

(Doris Gasser)

8C am Infotag Technische Physik

8C am Infotag Technische Physik

Am 26. September 2025 besuchten die Schüler*innen der 8C den Infotag Technische Physik an der TU Wien.

Professor*innen und Student*innen gaben einen Einblick in das Physikstudium und die Arbeitswelt der Physiker*innen. 

 

Nach einem Überblick über die Vorlesungen im Studium gab es zwei wissenschaftliche Vorträge aus der aktuellen Forschung.

 

Dann verrieten Studenten, wie man mit Lerngruppen gut durchs Studium kommt und dabei nicht allein, sondern gemeinsam an den Übungsaufgaben verzweifelt.

Sie gaben auch Tipps, wie man sich sonst die Zeit an der TU Wien vertreiben kann, beispielsweise indem man beim TU Wien Space Team mitmacht.

 

Es gab auch Informationen zum Auslandsstudium im Rahmen des Erasmus-Programms.

Mithilfe einer Mentimeter-Umfrage im Publikum wollte die Vortragende herausfinden, was sich die Schüler*innen von einem Auslandssemester erwarten. Neben Sex waren dabei auch Freunde, Erfahrungen und Lernen ganz oben auf der Liste.

Physikerwitze kamen auch nicht zu kurz und man konnte dabei erfahren, warum man zwei Theoretische Physiker braucht, um eine Glühbirne zu wechseln. (Einer hält die Glühbirne und der andere dreht das Universum.)

 

Zum Schluss gab es noch ein Experiment mit Hochspannung, bei dem es Xandi so richtig die Haare aufstellte.

 

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Nach den Vorträgen fanden noch Führungen durch die Labors der verschiedenen Forschungsgruppen im Freihaus der TU Wien statt.

Die Schüler*innen konnten dabei unter anderem ein Elektronenmikroskop selbst bedienen und damit fast Atome sichtbar machen. Sie bewunderten ein leuchtendes Plasma, das zur Beschichtung von Materialien verwendet wird, und sahen Maschinen, die Sonnenwinde auf der Mondoberfläche simulieren sollen.

 

Zwischendurch gab es reichlich Verpflegung, die dankenswerterweise von der TU Wien zur Verfügung gestellt wurde.

 

In der 8C gibt es einige, die sich für ein technisches Studium an der TU Wien eignen würden. Für sie war dies hoffentlich ein interessanter Einblick.

Manche andere sind sich jetzt vielleicht noch sicherer, dass ein Studium der Technischen Physik nicht in Frage kommt. Somit haben auch sie eine kleine Hilfe bei ihrer Entscheidung bekommen und hoffentlich auch ein paar interessante Eindrücke mitnehmen können. (Armin Windhager)

Schulfest „2025“

Schulfest „2025“

Am 13. Juni öffneten wir als Schule wieder unsere Türen und feierten unter dem heurigen Motto „Summer Vibes“ unser jährliches Schulfest.

Dank der großen Unterstützung unseres Elternvereins und Absolvent:innen Vereins, der wie jedes Jahr alle Gäste mit Speis und Trank versorgte, und dem vielseitigen Programm, welches durch das große Engagement der Lehrer:innen und Schüler:innen  erarbeitet wurde, war dieser Freitag ein würdiges Fest unserer lebendigen Schulgemeinschaft.

Neben grandiosen Musikbeiträgen, die das große musikalische Talent unserer Schüler und Schülerinnen präsentierten und sportlichen Einlagen, wie der Geräteturnshow oder den Sportwettkämpfen, gab es auch unterschiedliche karitative Aktionen.

So wurde beim Regenbogenlaufen fleißig für den Verein Rainbows gesammelt, während der Erlös der Tombola der Welthungerhilfe zugutekam. Ebenso haben viele von der Möglichkeit gebrauch gemacht, sich beim Stand von „Geben für Leben“ für eine Stammzellen-Spende zu registrieren.

Wir bedanken uns nochmals bei allen helfenden Händen und bei allen Besucher:innen für dieses schöne, gemeinsame Fest und wünschen allen einen schönen und erholsamen Sommer!

Text: Prof. Schermann

Forschungsprojekt Marktrecherche 3E

Forschungsprojekt Marktrecherche 3E

Wie ökologisch ist unser Obst- und Gemüseangebot? Welchen Transportweg legen nicht saisonale Ost- und Gemüsesorten zurück? Was kennzeichnet Bio-Produkte? Welches Obst und Gemüse sind zu welcher Jahreszeit in Österreich reif? Warum werden manche Sorten aus anderen Ländern importiert? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Preis und anderen Kategorien wie saisonal, regional oder biologisch? Welche Produkte sind am billigsten/teuersten und warum?

In diesem fächerübergreifenden Projekt (Biologie und Mathematik) haben sich die SchülerInnen mit diesen und weiteren Fragen auseinandergesetzt. Ausgewählte Obst- und Gemüsesorten unterschiedlicher Supermärkte (Billa, Hofer, usw.) wurden hinsichtlich der Aspekte Saisonalität, Regionalität und biologischen Anbau untersucht. Ausgestattet mit Erhebungsbögen und einem Sortenkalender haben die Schüler*innen in Kleingruppen einen Markt erkundet. Die Erhebung folgte als Hausübung. Die von den SchülerInnen erhobenen Daten wurden im Unterricht bearbeitet, präsentiert und verglichen. Mit Hilfe von Excel wurden Diagramme zu den Berechnungen erstellt und mit Power Point präsentiert.

Als gemeinsamer Abschluss des Projekts besuchten die Schüler*innen den Workshop „Wie viel Fläche beansprucht dein Essen?“ auf dem WeltTellerFeld. Dort konnten sie die Themen Ernährung, Lebensmittelproduktion und Nachhaltigkeit nochmals praxisnah erleben. Die Kinder rissen Unkraut aus und säten Getreide, wodurch sie einen direkten Bezug zur landwirtschaftlichen Arbeit und dem Ursprung unserer Nahrungsmittel erhielten.

Anschließend recherchierten die Kinder in Kleingruppen eigenständig einfache Kochrezepte, die sie in der Schule gemeinsam zubereiteten. Durch das gemeinsame Kochen und Verkosten konnten die Schüler*innen ihre im Projekt gewonnenen Erkenntnisse praktisch anwenden und ein bewussteres Verständnis für Lebensmittel, deren anwenden und ein bewussteres Verständnis für Lebensmittel, deren Zubereitung und Nachhaltigkeit entwickeln (Doris Gasser).